Ja ein etwas leistungsstarken Internetanschluss zu finden, wo man noch mit dem eigenen Laptop arbeiten kann, ist nicht einfach. Doch nun, hier in Rotorua haben wir mal wieder eine Unterkunft mit Whireless….Wow.
(INFO:Übrigens die unterstrichenen Wörter sind Links, die man anklicken kann, somit auch auf die richtige Webseite kommt. Ich wurde darum gefragt danach……)
Aber alles der Reihe nach. Nachdem wir Pahia verlassen haben, sind wir ans Cape Reinga gefahren. Es hat uns zwar etwas geschmerzt, denn der Ort sowie die Unterkunft waren der Hammer. Cape Reinga ist der äusserste Punkt dieser Hemmisphäre. Ein Punkt an dem die Tasmansee auf den Pazifik trifft. Man sieht das deutlich wenn man ins Meer hinausschaut.Der Stark umwehte Leuchtturm steht felsenfest oberhalb der Brandung. Die Wellen hier, können bis zu 10m hoch werden. Der Weg zum Cape Reinga führte über eine Schotterpiste, einmal mehr waren wir froh einen 4 WD gebucht zu haben, ansonsten hätten wir alt ausgesehen. Aber….das war cool. Adventure pur.
Auf dem Rückweg haben wir übernachtet in der Mysti River Lodge. Unsere Gastgeber waren Farmer mit einem riesen Anwesen von Olivenbäumen. Von Mangonui her sind wir auf direktem Weg nach Auckland gefahren, wo wir in der Stadt in einem einfachen Hotel übernachten haben. Selbstverständlich war hier der Charme der vorhergehenden Bed and Breakfast`s nicht zu spühren, denn es war ein einfaches Appartement mitten in der Stadt. Am Abend dann haben wir die Bar`s in Bezirk Ponsonby unsicher gemacht, ein Ort an dem ich mich (Michael) bestens ausgekannt habe.
Von Auckland ging es dann weiter nach Coromandel. Coromandel ist geographisch rechts von Auckland gelegen, ca. 3.5 Stunden Fahrt also. Der Weg hat uns an vielen kleinen Stränden vorbeigeführt. Das Highlight für Andrea und sicherlich für mich auch, waren die Butterflys. Sommervögel wie wir sie nennen. Zwar in einem geschlossenen Raum in dem es warm und feucht war, doch immer noch Spektakulär. (sieh Bilder)
Der State Highway 25 hat uns dann schlussendlich nach Kuotunu gebracht, dort hatten wir nämlich bereits eine Unterkunft gebucht bei der Familie Käppeli, dem Robert und der Jill.Die Unterkunft hiess „Back to Paradies“ Er ein ausgewanderter, frustrierter Schweizer, sie Neuseeländerin. Frustriert deshalb, weil er mit den Chemieverseuchten Früchten und dem Gemüse von Migros nichts mehr anfangen konnte und somit in Neuseeland eine Biofarm in Angriff nehmen wollte. Was ihm übrigens gelungen ist.(Smile)
Innerhalb von 12 Jahren, hat er ein heruntergewirtschaftetes und versäuchtes riesen Stück Land wieder „Biokompatibel“ gemacht. Na ja, die Ernte ist zwar bemerkenswert (Kiwis, Strawberrys,allerlei Gemüse usw.) doch abgesehen von der traumhaften Unterkunft sieht es ums Haus herum ziehmlich öde aus. Halt eben Bio. Doch die beiden waren sehr zuvorkommenden, vorallem haben wir Jill`s Brot genossen, denn dies war knusprig und hatte Geschmack, nicht wie jenes Toastbroat dass wir hier tagtäglich essen.
Die Aussicht von unserem Deck aus an den Beach war traumhaft. Unmöglich um einfach zu beschreiben. Am besten Ihr schaut die Photos an. Der Sternenhimmel ist ebenso schwierig zu beschreiben, da können Kollegen von mir noch lange behaupten im Wallis hätte es die schönsten Sternenhimmel, aber (Jimmy) das hier ist der Wahnsinn.
Am Abend haben wir uns verwöhnen lassen in Whititangi, ein kleines Dorf ca.15 Minuten Autofahrt von Kuotunu entfernt. Verwöhnen lassen mit einem feinen z`Nacht im Fire Place.
Am nächsten Tag hiess es dann schon wieder Abschied nehmen, denn die Fahrt ging weiter. Unser Ziel war Rotorua. Na ja, hier angekommen wären wir lieber wieder an die Küste gefahren, doch schuld daran war vorallem das Wetter. O.k hier stinkts nach faulen Eiern, aber das hat halt mit den Thermen zu tun die hier überall aus dem Boden quellen. Die Therme übrigens auch Geysire genannt, sind dampfend heisse Quellen mit explodierenden Schlammöchern. Kurz gesagt, eine Thermalgegend wie es sie warscheinlich nirgends auf der Welt sonst gibt.
Morgen stehen die sehenswerten, grossen Geysiren sowie ein Kiwipark, mit noch echten Kiwivögeln auf dem Programm. Dazu aber mehr später.
Geniesst die Photos von den letzten Tagen. Wir grüssen Euch alle ganz lieb aus Rotoura.
Andrea&Michael
